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Neuigkeiten

Impressionen zur Eröffnung 29.9.2009

Maurer Magnetic AG investiert trotz Krise

Ende September 2009 weihte das Familienunternehmen Maurer Magnetic AG in Grüningen seinen Erweiterungsbau ein. Die neuste Technologie des Unternehmens, das Entmagnetisieren hat somit ein neues Zuhause gefunden.


Diesen Sommer hat die Firma Maurer Magnetic AG ihren Erweiterungsbau für den neuen Technologiezweig der Entmagnetisierung fertig gestellt. Über vier Millionen Schweizer Franken hat das Unternehmen in den Neubau nach Minergie Standart investiert, der Ende September 2009 feierlich eingeweiht wurde. Maurer Magnetic AG, neuer Leader in der Degaussing Technik, ist damit für die Zukunft gerüstet.

„Wir verstehen Magnetismus und sind Spezialisten im Entmagnetisieren. Nichts ist unmöglich“, sagt Geschäftsinhaber Albert Mauer selbstbewusst. Mit dem neuen Verfahren der Wechselfeldentmagnetisierung ist das Unternehmen in der Lage, nun auch Schicht-, Steck- und Schüttgut in grossen Stückzahlen zu entmagnetisieren. Das ist effizienter und zeitsparender als bisherige Verfahren, bei welchen die Teile einzeln behandelt werden mussten.

Um physikalisch korrekt zu entmagnetisieren braucht es vier Eigenschaften:
– ein hohes magnetisches Feld
– Anzahl der Umschwingungen
– Präzision des Amplitudenverlaufs mit dem Auslaufen auf Null
– eine angemessene Frequenz

„Bei den bisherigen Verfahren funktionierte immer eine der vier Komponenten nicht“, weiss Mauer. „Oft war das magnetische Feld, also die Leistung nicht genügend. Um eine optimale Entmagnetisierung zu erreichen, müssen jedoch alle Komponenten zusammen spielen“. Der Maurer Magnetic AG ist es mit ihrem Verfahren gelungen, so zu entmagnetisieren, dass sich die entsprechenden Teile auch nicht wieder remagnetisieren.

Zwei Beispiele aus Industrie und Bahntechnik verdeutlichen den Einsatz des Entmagnetisierens:

„Ein führendes Schweizer Produktionsunternehmen gab uns den Auftrag, schwer zu entmagnetisierende, rostfreie Inox Federn auf einen Grenzwert von <2A/cm zu entmagnetisieren“, erzählt Maurer. Vorversuche mit einer Kiste Schüttgut erreichten nicht nur die geforderten Grenzwerte problemlos, sondern ergaben einen weiteren entscheidenden Produktivitätsvorteil. „Der Kunde kaufte eines unserer Geräte und lässt heute einen Grossteil seiner Federnproduktion vor der Reinigung durch unser Entmagnetisierungsgerät. Er hat erkannt, dass der Reinigungsprozess durch vorgängiges entmagnetisieren sehr viel effizienter und rascher geht“, erklärt Maurer.

Das Entfernen von Magnetismus aus Stahlteilen wird aber auch in anderen Bereichen angewandt. Magnetschienenbremsen von Lokomotiven und Triebwagen beispielsweise, die bei Schnell- und Notbremsungen eingesetzt werden, magnetisieren die betreffenden Schienenabschnitte und verursachen eine Magnetpolbildung an den Schwellenschrauben. Diese Magnetpole wirken beim Überfahren ungewollt auf die Sensoren der Eisenbahnkomposition, was zu Signalstörungen in der Zugsteuerung führt und bei einer bestimmten Fahrgeschwindigkeit eine Notbremsung auslöst.

Die neue Technik des Entmagnetisierens ist zusammen mit der ETH in den letzten Jahren entwickelt worden. Mit den vielen weltweit erteilten neuen Patenten zählt Maurer Magnetic zu den innovativsten Firmen im Bereich der Entmagnetisierung. Die Systeme werden in der Schweiz hergestellt und in Grüningen montiert.

Mehr auch unter www.maurermagnetic.ch

Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an:
Albert Maurer, Geschäftsführer
Industriestrasse 8-10
8627 Grüningen
Tel. 044 936 60 30
info@maurermagnetic.ch

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